15 Mrz

Juergen Chill – Vogelperspektivische Fotografie

Ein wichitiges, wenn nicht sogar DAS Wichtigste Element in der Fotografie ist die Perspektive, mit der man den Sinn eines Bildes modellieren kann. Eine relativ ungewöhnliche Perspektive wählt Juergen Chill in vielen seiner Arbeiten. In der Vogelperspektive schenkt er dem Betrachter ein völlig neues Sichtfeld, das den Bildern das Nötige an Spannung gibt.

Ähnlich macht es Andreas Gefeller. Beide auf ihre Art und Weise äußerst sehenswert.

gefunden bei rebel:art

surgery Juergen Chill   Vogelperspektivische Fotografie

in, 2006

hotel Juergen Chill   Vogelperspektivische Fotografie

in, 2006

Juergen Chill Zelle z08 Juergen Chill   Vogelperspektivische Fotografie

Zellen 2006/2007

Juergen Chill Zelle z04 Juergen Chill   Vogelperspektivische Fotografie

Zellen 2006/2007

Juergen Chill Bordell Zimmer zimmer1 562x481 Juergen Chill   Vogelperspektivische Fotografie

Bordelle 2008/2009

Juergen Chill Bordell Zimmer zimmer 05 562x469 Juergen Chill   Vogelperspektivische Fotografie

Bordelle 2008/2009

Juergen Chill Bordell Zimmer zimmer 02 562x432 Juergen Chill   Vogelperspektivische Fotografie

Bordelle 2008/2009

12 Comments

  1. 1 15/03/2010 at 11:48
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    Schöne Fotos!

    Ich bin allerdings der Meinung, dass diese Bilder weniger durch Spannung leben (zumindest bemerke ich nicht viel davon), sondern durch einen akribisch genauen Blick auf die Dinge, die uns im Leben und in Situationen begleiten. Die Ansichten der Räume stehen ja auch für ihre Bewohner und Nutzer und entwerfen damit ein Porträt derelben, zumindest in unserer Vorstellung und mithilfe unserer Vorurteile und Klischees.

    Die Vogelperspektive ist da ein hervorragendes Element, verglichen mit einer gewöhnlichen Totalen erlangt man doch recht schnell einen Überblick, erkennt Anordnung und Beziehung der Elemente und schafft vor allen Dingen auch eine gewisse Distanz zum Motiv, was es natürlich ungemeint erleichtert, genannte Gedanken zu entwickeln.

    Wirklich eine schöne Entdeckung! Die Vogelperspektive ist hier auf gelungene Weise eingesetzt, die Dokumentation sozialer Charakteristika erinnert mich sehr an ein Projekt von Ari Versluis (www.exactitudes.com).

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  2. 2 15/03/2010 at 11:59
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    @Matthias: Für mich besteht die Spannung darin, Räume zu sehen die ich sonst nie sehen würde, oder zumindest noch nicht gesehen habe.
    Die Vogelsperspektive ist, wie du schon meintest auf jeden Fall einen super Technik um den Betrachter bei seinem Voyeurismus nicht verschrecken.
    Die Parallele mit Ari Versluis ( http://hundertmarkblog.de/exactitudes-soziale-gruppen-fotografisch-festgehalten/ ) in Hinsicht auf die Dokumentation sozialer Charakteristika sehe ich ebenfalls.

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  3. 3 15/03/2010 at 12:12
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    Der Link funktioniert nicht. Aber offensichtlich ist dir das nicht neu, was ich meine… ;)

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  4. 4 15/03/2010 at 12:13
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    @Matthias: jetzt funktioniert er wieder:)

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  5. 5 15/03/2010 at 12:16
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    @Philipp: Ah, da ist es wieder!

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  6. 6 15/03/2010 at 12:50
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    erinnert mich, als 1/4kunsthistoriker, alles an daniel spoerri http://vanostaeyenlincy.files.wordpress.com/2009/02/spoerri-assemblage-1992-sev.jpg

    aber ideen werden ja ständig auf irgend eine art wiederverwendet, trotzdem: sehr schön anzuschauen….puppenstubenästhetik

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  7. 7 15/03/2010 at 12:52
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    p.s. @philipp und @matthias: alles, was ihr als beispiele aufführt ist nur abgekupfert von älteren dingen, nichts ist neu, nur das medium ändert sich

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  8. 8 15/03/2010 at 12:58
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    @michael: wissen wir.

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  9. 12 15/03/2010 at 22:59
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    Wie viel neues man entdeckt, wenn man die Perspektive einmal ändert! Erinnert mich an die großen Suchbilder von früher™…

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  10. 13
    Dorota
    15/03/2010 at 23:00
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    i don’t know German language so i don’t understand most of your discussion :) but… http://raster.art.pl/gallery/artists/grzeszsamga/grzeszsmaga.htm. it was done between 2001 and 2003

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  11. 14 15/03/2010 at 23:19
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    @Dorota: thank you! i didn’t know them before. there are many aphotographers that use the same style. http://www.todayandtomorrow.net/2009/05/11/andreas-gefeller/ another example

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  12. 17
    sourgarmonam
    17/03/2010 at 20:17
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    mir gefällt wie es ist, öffnet super perspektiven, denk ich. die leere räume sind klasse, gerne würd ich viel mehr davon sehen. hoffentlich wird es einmal eine volle ausstellung :)

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